Sonntag, 1. September 2013

Auf Wiedersehen Deutschland – Wanakkam India!


Eine Woche ist es jetzt her, dass wir unsere große Reise angetreten haben!  Malathi,  unsere „mentor of  the mentors“  hat uns am Coimbatorer Flughafen in Empfang genommen, uns mit ihrem herzlichen Lachen sofort verzaubert und uns  zum KKID (Karl Kübel Institute for Education Development) begleitet.
Auf der Busfahrt zum KKID durften wir bereits einige Eindrücke von den überfüllten Straßen Indiens, der bergigen Landschaft, den Menschen und dem indischen Fahrstil (Hupen beim Überholen, egal ob links oder rechts, Hupen beim Wiedereinscheren, Hupen als Warnsignal, Hupen als Begrüßung, Hupen aus Lust und Laune…) gewinnen. Auch die verschiedenen Gerüche und die kleinen Wellblechhütten im Kontrast zu großen shoppping malls haben uns an die sogenannte „Indian Diversity“ erinnert, von der in den Orientierungsseminaren in Deutschland immer wieder die Rede war.

Diese Eindrücke konnten wir in dem fünftägigen Workshop im KKID erweitern und vertiefen. Was genau wir erlebt haben?  Zunächst einmal haben wir die Schärfe des indischen Essens am eigenen Leibe erfahren, die Bedeutsamkeit der „Cai-Tea-Pausen“ (mindestens vier Mal am Tag!) kennengelernt und zahlreiche interkulturelle Gespräche geführt. Außerdem wurde uns die indische Kultur nähergebracht, indem wir hinduistische Tempel, ein Meditationszentrum und ein hinduistisches Festival („Krishnas Geburtstag“) besucht haben. Besonders überrascht hat uns aber eine römisch-katholische Kirche, die mit kunterbunten Lichterketten, Blumen und farbenfrohen Bildern geschmückt war. 
Farbenfroh – ein Wort, das in Indien wirklich nicht zu kurz kommt! Häuser, die Kleidung, allen voran die Saris der Frauen, die Feste und vieles mehr stehen im Kontrast zum „grauen Deutschland“.


Obwohl wir in diesen fünf Tagen sehr viel Spaß mit Malathi, den anderen Mitarbeitern des KKID und natürlich den restlichen Freiwilligen hatten, sind wir froh, endlich in unserem Projekt bei NMCT angekommen zu sein! 
Der Ausblick von unserem neuen Zuhause
Der Empfang im Abhaya Students Shelter hätte wirklich nicht herzlicher sein können. Wir wurden von allen mit offenen Armen aufgenommen und fühlten uns sofort willkommen.
Trotz anfänglicher Kommunikationsschwierigkeiten mit den Mädchen schaffen wir es, uns mit Händen, Füßen und einfachem Englisch zu verständigen - es wird getanzt, gespielt, gebastelt und viel gelacht!




Wir freuen uns auf die kommende Zeit mit den Mädchen und sind gespannt, welche Aufgaben uns nach der Beobachtungsphase, der sogenannten „window period“, erwarten werden!

Appuram & poojittu waareen!

Rike & Janina

2 Kommentare:

  1. Danke für diesen stimmungsvollen Bericht und liebe Grüße an alle dort! Gruß von Renate

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  2. Hi both am happy that the girls are jubiliated with your presence and have started to dance and sing. This is the beginning and keep the young ones happy and joy which will come to you hundred times back so that you will be more happiest...all the best...from all of us.

    malathi

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